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Stimmen stärken: Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt und die Kraft von Netzwerken

Ein Sondervortrag der internationalen Expertin Verónica Moreno Curiel

Wir bei FrauFam e.V. sind davon überzeugt, dass Wissen der erste Schritt zu Sicherheit und Gleichberechtigung ist. Es war uns eine Ehre, eine beeindruckende Veranstaltung unter der Leitung von Verónica Moreno Curiel auszurichten, einer angesehenen Juristin, Mitbegründerin und Leiterin einer führenden Frauenrechtsorganisation in Mexiko.

Kompetenz in der Praxis:
Verónica bringt umfangreiche Erfahrung mit und leitet ein engagiertes Team von über 120 Juristen und 10 Psychologen. Über ihre Führungsrolle hinaus engagiert sie sich unermüdlich als ehrenamtliche Anwältin und leistet Frauen, die geschlechtsspezifische Gewalt überlebt haben, rechtliche Unterstützung.

Schwerpunkte der Sitzung:

  • Geschlechtsspezifische Gewalt erkennen: Wie man die Anzeichen und verschiedenen Formen von Gewalt in unserer Gesellschaft erkennt.
  • Stereotypen hinterfragen: Ein interaktiver Blick auf Geschlechterstereotypen und wie sie unsere Wahrnehmung prägen.
  • Die Kraft von Netzwerken: Warum berufliche und private Frauennetzwerke für Unterstützung, Selbstermächtigung und systemischen Wandel unverzichtbar sind.

Die Veranstaltung war sehr interaktiv, sodass die Teilnehmer intensive Diskussionen führen, kritische Fragen stellen und Strategien für die weitere lokale Unterstützung erörtern konnten.

Ein herzliches Dankeschön!

Ein besonderer Dank gilt dem Team des Glasmuseums Rheinbach, das uns großzügigerweise den Saal für diese wichtige Veranstaltung zur Verfügung gestellt hat. Ihre Unterstützung macht diese wichtigen Dialoge in der Gemeinde erst möglich.

Veranstaltungsübersicht:

  • Referentin: Verónica Moreno Curiel (Rechtsanwältin und Direktorin).
  • Themen: Sensibilisierung für geschlechtsspezifische Gewalt, Netzwerkbildung und rechtliche Stärkung.
  • Format: Interaktive Präsentation mit anschließender Fragerunde.

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Das Schweigen brechen: Die Eskalation der Gewalt verstehen

Erkenntnisse aus Mexiko und das Tool „Violentometer"

In ihrem eindrucksvollen Vortrag im Glasmuseum Rheinbach beleuchtete die internationale Expertin Verónica Moreno Curiel die harte Realität geschlechtsspezifischer Gewalt (GBV) und die Mittel, mit denen wir dagegen vorgehen können.

Das „Gewaltbarometer“: Frühwarnzeichen erkennen
Ein zentraler Bestandteil der Präsentation war die Vorstellung des „Violence Meter“ (Violentometer). Dieses wichtige Instrument hilft Frauen dabei, verschiedene Stufen von Aggression zu erkennen, die oft übersehen werden.

  • Keine „kleine“ Gewalt: Es gibt keine unbedeutende Aggression.
  • Die Eskalation: Das Tool veranschaulicht, wie Gewalt von subtiler Kontrolle bis hin zu körperlicher Gewalt eskalieren kann, und ermöglicht es Frauen, die Gefahr bereits an den ersten Anzeichen zu erkennen.

Eine herzzerreißende Realität aus Mexiko:
Verónica schilderte den ernüchternden Kontext ihrer Arbeit in Mexiko – einem Land, in dem ein tief verwurzeltes patriarchalisches und „machistisches“ System Gewalt zur Normalität gemacht hat.

  • Die Bilanz der Frauenmorde: In Mexiko werden täglich durchschnittlich 17 Frauen ermordet, nur weil sie Frauen sind.
  • Eine weltweite Lehre: Diese erschütternde Realität ist ein wichtiges Beispiel dafür, wie sich strukturelle Gewalt weltweit auf das Leben von Frauen auswirkt und warum das Bewusstsein in Gemeinden wie unserer in Rheinbach so entscheidend ist.

Eine gemeinschaftliche Übersetzungsinitiative:
Um sicherzustellen, dass diese komplexen und sensiblen Themen alle erreichen, haben wir auf ein engagiertes Übersetzerteam gesetzt. Wir möchten uns ganz herzlich bei folgenden Personen bedanken:

  • Die Familie Sialuse
  • Die Familie Scoggan
  • Karolin Sialuse Dank deiner großartigen Übersetzungsarbeit wurde dieser interkulturelle Dialog möglich!

Partner für Wirkung:
Unser Dank gilt erneut dem Team des Glasmuseums Rheinbach für seinen anhaltenden Einsatz und dafür, dass es einen Raum für diese lebenswichtigen Gespräche zur Verfügung stellt.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Bildung: Das „Violentometer“ als lebensrettendes Instrument anerkennen.
  • Globaler Kontext: Lehren aus dem Kampf für Frauenrechte in Mexiko.
  • Lokale Unterstützung: Aufbau eines mehrsprachigen Unterstützungsnetzwerks in Rheinbach.

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